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Das moderne deutsche Kino

Rubrik: Blog
Nach dem zweiten Weltkrieg war das Filmthema die Nationalkatastrophe aktuell, dass damals im Westen und Osten Deutschlands verfilmt wurde („Die Mörder sind unter uns“ , 1946, Wolfgang Staudte; „Ehe im Schatten“, 1947, Kurt Maetzig;). Aber sehr bald haben sich die Wege der Kinematografie getrennt, so wie die Wege der politischen Entwicklung in beiden Teilen Deutschlands.


Die erfolgreiche Wirtschaftsneubildung im Westen wurde begleitet von der Entstehung normaler Filme, die die politische Thematik nicht berührt hat ( Mutterlandfilme). Manchmal wurde sie zwar im Geiste des Kabaretts vorgestellt („Wir Wunderkinder“, 1985, Kurt Hoffman).
Die Kinoaufschwung in der Bundesstaatsrepublik kam erst mit den 60er und 70er Jahre. Basierend auf dem „Oberhausener Manifest“ in dem die Filmmacher, nach der neuen Kinokunst im Jahre 1962 verlangt haben. Frei von der Tradition und Handel, kam „das neue deutsche Kino“ in den 60er Jahren in die Welt.
Der internationale Erfolg kam in den 70er Jahren. Im Jahre 1979 wurde Volker Schlöndorff der Besitzer der goldenen Palme in Cannes für das Roman von Günter Grass „Die Blechtrommel“ und 1980 bekam er den Oscar im Hollywood. Wim Wenders wurde mit der goldenen Palme in Cannes im Jahre 1987 für den Film „Paris, Texas“ gewürdigt. Werner Herzog der „Fitzcarraldo“ verfilmt hat, erzählt über das Drama des manischen Individualismus im exotischem Umfeld, er wurde ebenfalls mit einer Prämie auf Cannes für die beste Regisseurarbeit gewürdigt. Mit den kritischen Filmarbeiten kam Margarethe von Trotta zum Erfolg, sie erschuf tolle Frauenportraits („Die bleierne Zeit“, 1981; „Rosa Luxemburg“, 1986).

Kino in der DDR



Die DDR Kinematografie, die vom Staat kontrolliert und unterstützt wurde( das Kinostudio DEFA besaß einen Monopolstatus) und den politischen Zielen und regierenden Parteien untergeordnet war.
Am Ende der 50er Jahre hat die Partei verboten, sich der täglich Realität zu nähern („Berlin um die Ecke“  Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase). Im Jahre 1965 wurden fast alle realitätsnahen Filme verboten und die Produktion gestoppt. Ein Jahr später wurde der Film „Spur der Steine“ von Frank Beyer im Kino verboten.

Neues Kino



Nach letzten Vereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurde die DEFA Filmproduktion gestoppt. Derzeit hat die Filmproduktion im Babelsberg, die vorher zu Ufa gehörte ihren Durchbruch in die Zukunft geschafft. Sie stand im Mittelpunkt der Medien, in denen sich verschiedene Firmen niederlassen haben.
Der Aufstieg, der typisch für die heutige deutsche Kinematografie ist, äußert sich damit, dass die Aktion der Kinofirmen auf der Börse kotiert werden. Mehr und mehr Regisseuren verschiedener Länder unternehmen einen Versuch für eine Zusammenarbeit, der großflächigen Kinoprojekte. Die Deutschen werden im internationalen Kinogeschäft mit dem Gesicht von Bernd Eichinger, Ronald Emmerich, die im Hollywood den Fußfassen, vorgestellt.
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